Im Herzen des Passeiertales, zwischen der Kurstadt Meran und Hinterpasseier, liegt St. Martin mit seinen Schildhöfen
Dort, wo das Kurklima von Meran auf Pseirer Sommerfrische trifft, befindet sich die größte geschlossene Ortschaft des Passeiertals: St. Martin. Gerade mal sechszehn Kilometer sind es bis in die Kurstadt, ebenso viele bis ins Hinterpasseier, wo die Straße dann auf das Timmelsjoch und den Jaufenpass führt und sich das Skigebiet Pfelders Passeier befindet.
Die zentrale Lage in der vielseitigen Landschaft des Naturparks Texelgruppe ist ideal für Ausflüge ab dem Dorf, auf Entdeckungsreise zwischen den Stromschnellen der Passer (mit dem Schlauchboot) und den Almen rundherum (mit dem Mountainbike oder zu Fuß). Der erste Ort taleinwärts nach Riffian ist Saltaus mit seiner Talstation der Hirzer Seilbahn. Sie bringt dich hinauf in das Almengebiet am Hirzer, das für Genusswanderer und Paragleiter ein wahres Paradies ist.
Danach folgen taleinwärts die Siedlung Quellenhof, Kalmtal und der Hauptort St. Martin. Er ist nach dem Hl. Martin, dem auch die Pfarrkirche aus dem 12. Jahrhundert geweiht ist, benannt. Christl, Matatz und Ried, kleine Hofansammlungen, liegen an den Hängen oberhalb davon.
In und um St. Martin befinden sich sieben der insgesamt 11 Schildhöfe in Passeier. Der Passeirer Schildhöfeweg beginnt direkt beim Schildhof Saltauserhof in Saltaus und zeigt dir die jahrhundertealten Gebäude, die oft eher einem Anwesen oder kleinem Schloss ähneln. Andere Gebäude sind wunderschön bemalt: St. Martin ist der einstige Sitz der Passeirer Malschule.
Mit seinem eigenen Freibad, einem ganzen Naturpark, einem Reitstall und einem Gault Millau-Restaurant ist St. Martin eine (Genuss)Welt für sich. Zu Fuß erreichst du von hier aus die St. Anna Pfistrad Alm mit dem Almmuseum, den Gilf-Wasserfall, und am Passeirer Panoramaweg die Nachbarweiler Mörre und Schweinsteg. Mit der Seilbahn geht es hingegen ganz bequem in das Almengebiet am Hirzer. Es beginnt auf angenehmen 1.400 Meter Höhe und ist somit auch mit dem Mountainbike erreichbar. Im Talboden führt der Radweg Passeier nach St. Leonhard oder Meran.
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