Schloss Schenna und das Mausoleum erheben sich am Kirchhügel von Schenna, dem zentralsten Punkt der Meraner Gemeinde
Von oben gesehen ist es ein Hügel, der in Terrassen voller Weinreben bis zu seinem höchsten Punkt hin ansteigt: der St. Martinskirche, der alten Pfarrkirche Maria Aufnahme und der neuen Pfarrkirche. Dies ist der zentralste Punkt von Schenna Dorf, dem Hauptort der Gemeinde. Gleich daneben steht Schloss Schenna, eines der bedeutendsten Burganlagen in Südtirol. Erbaut wurde es 1350 von Petermann von Schenna, später erwarb es dann Erzherzog Johann von Österreich.
Heute noch ist es in Besitz seiner Nachkommen, während Erzherzog Johann in der einzigartigen neugotischen Grabkapelle liegt, die von seinem Sohn erbaut wurde. Somit steht einem Kulturtag in Schenna nichts mehr im Wege: Schloss und Mausoleum können im Rahmen einer Führung besichtigt werden und die alte Pfarrkirche Maria Aufnahme birgt kostbare Fresken aus der Zeit um 1400. Münzfunde zwischen Schenna und Verdins lassen übrigens darauf schließen, dass diese klimatisch angenehme Gegend schon in Urzeiten und dann zur Römerzeit besiedelt war.
Rund 2.200 Sonnenstunden im Jahr gibt es laut Statistik an diesen südwestlich geneigten Hängen, an denen sich Schenna ausbreitet. Es ist ideales Terrain für Wanderungen und Mountainbike-Touren, für Sommertage im Lido Schenna und Spaziergänge an den Waalwegen, die den alten Bewässerungskanälen Richtung Passeiertal und Meran folgen. Ein besonderer Themenweg ist der Wiesenweg, ein angenehmer Streifzug durch die Umgebung von Schenna. Rundherum erleichtern Seilbahnen, wie die Seilbahn Taser und jene von Meran 2000, den Aufstieg zu den Höhenwegen und Almenwanderungen am Hirzer und rund um den Naturpark Texelgruppe.
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