dji st anton pflersch winter
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Pflersch

Das Silbertal Pflersch ist ein ursprüngliches Tal mit dem Höllen-Wasserfall und einem eigenen Skigebiet

Info Anreise: Die Luegbrücke am Brenner, entlang der A13 Brennerautobahn, wird ab Ende März 2025 neu errichtet. Aus Gründen der Verkehrssicherheit und um die Brücke zu entlasten, gilt seit 1. Jänner 2025 zeitweise… Weitere Infos

Nahe dem Brennerpass führt eine 16 Kilometer lange Straße in die Bergwelt der Stubaier Alpen. Sanft ansteigend geht es von Gossensaß vorbei an weiten Wiesen und imposanten Berggipfeln bis zum Talschluss, der mit seiner Ursprünglichkeit fasziniert. Pflersch war bereits im 12. Jahrhundert besiedelt, die Steinhöfe in Innerpflersch sind seit dem 13. Jahrhundert dokumentiert.

Anschließend begann der Bergbau, dem Pflersch seinen Beinamen "Silbertal" verdankt. Heute zählt es zu den landschaftlich schönsten Tälern in Südtirol. Verstreute Siedlungen wie Gattern, Ast, Reisenschuh und Vallming schmiegen sich an die Hänge. Im größten Ort, St. Anton in Pflersch, befinden sich die Grundschule, das Gasthaus zur Pfarre, die Garage der Bergrettung und ein Lebensmittelladen. Die Pfarrkirche ist dem Heiligen Antonius Abt geweiht und ebenfalls mit dem Bergbau verbunden: 1482 wurde sie von Bergknappen umgebaut und erhielt vor 150 Jahren ihr heutiges Aussehen. Ein Ausflug zum historischen Bergbaustein mit Runenzeichen lohnt sich.

Die wahre Sehenswürdigkeit in diesem engen, langgestreckten Tal, dem nördlichsten Südtirols, ist und bleibt jedoch die Natur. Am Fuße des Tribulaun thront die Tribulaunhütte, ein beliebtes Wanderziel. Ebenso empfehlenswert ist die zweistündige Wanderung auf dem Wasserfallweg, der an mehreren Wasserfällen vorbei bis zur "Hölle", dem bekanntesten von ihnen, führt.

Dazu kommt der Dolomieu-Almenweg zwischen Sterzing, Rosskopf und Pflersch. Schneesicher präsentiert sich das Tal im Winter mit seinem kleinen Skigebiet Ladurns und den umliegenden Gipfeln wie der Maurerspitze, einem klassischen und viel begangenen Skitourenziel.

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